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Balkone und Laubengänge

Balkone & Laubengänge

Handwerkliches Können in meisterhafter Qualität

Aus ingenieurtechnischer Perspektive wirkt ein(e) Balkon(platte) wie ein Auffangbecken für Regenwasser. Bei der Sanierung von Balkonen ist daher die Abdichtung das Maß aller Dinge – richtig ausgeführt garantiert sie die zielgerichtete Entwässerung und damit die Nachhaltigkeit der Instandsetzungsarbeiten. Doch zunächst einmal muss der statisch gesunde Zustand der Beton-Rohsohle festgestellt bzw. wiederhergestellt werden. Wenn nötig, lässt ein Statiker dazu gezielt Bereiche aufstemmen, um den Zustand des Bewehrungsrestes zu checken. Dann folgt das Beseitigen schadhaften Betons, die Ergänzung der Bewehrung und das Auffüllen mit Betonmörtel.

Ist das geschehen – oder hat es sich als nicht nötig erwiesen – wird die früher meist installierte Doppelschicht „Estrich plus Fliesen“ komplett entfernt. Stattdessen erfolgt ein Aufbau aus Abdichtungsebene und Gefälle-Estrich, ggf. unterstützt durch eine Gefälle-Dämmlage, um Wärmebrücken zu vermeiden. Auf dieser Lage wird dann der klassische Estrich aufgebracht, auf Wunsch verstärkt z.B. durch eine Triflex-Armierung. Aufkantungen und Anschlüsse werden gewebeverstärkt ausgeführt, Anschlüsse zu Fenstern und Türen aus einer Polyurethanversiegelung hergestellt und mit einer Hinterfüllschnur aufgefüttert – somit ist der Weg des Regenwassers in sichere Bahnen gelenkt.

Wir investieren in Ihre Zukunft

Neue Herausforderungen und Chancen

Die Schritte der klassischen Betonsanierung gelten auch für Laubengänge:

  1. Feststellung des IST-Zustandes (Chloridinduzierte Bewehrungskorrosion oder Carbonatisierung durch Gasdiffusion)
  2. Abtragen des geschädigten Betons (mittels Hochdruckwasserstrahlen oder Stemmarbeiten)
  3. Untergrundvorbereitung und ggfs. Behandlung der Bewehrung (Ergänzung oder Sandstrahlen SA 2 1/2 und Korrosionsschutz)
  4. Betonersatz für den abgetragenen Beton (u.a. an Wänden und Decken mit Spritzbeton oder Boden+Decke mit PCC-Mörtel)

Auf Grund der seit ca. 100 Jahren gesammelten Erfahrung mit den Stress-Faktoren, denen Beton im Alltag ausgesetzt ist, sollte im Zuge einer Instandsetzung auch gleich ein Oberflächenschutzsystem mit aufgebracht bzw. in den Beton eingearbeitet werden – um diesen für eine lange Zukunft fit zu machen:

  1. Untergrundvorbereitung für OS-Systeme auf Böden und an Wänden (Waschen, Schleifen, Fräsen, Kugelstrahlen…)
  2. OS-Systeme für Wände und für Böden auftragen bzw. einarbeiten