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Sicherung

Baugrubensicherung und Hangsicherung

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Baugrubensicherung

Die einfachste Form eine Baugrube so auszuheben, dass ihre Wände stabil sind, ist eine Böschung, d.h. der schräge Abfall des Erdreiches von Oberflächenniveau bis auf Fundamentebene. Eine Böschung beansprucht jedoch sehr viel Raum über die Bemessungen des Fundamentes hinaus.

Steht dieser Raum nicht zur Verfügung, ist der Baugrubenverbau die Alternative: Dabei wird der „Claim“ eines Bauherren buchstäblich (fast) punktgenau abgesteckt. Das kann durch mehrere Verfahren geschehen, z.B. durch eine Träger-Bohl-Wand. Dabei werden Doppel-T-Träger mit Abstand zueinander in den Boden gerammt und die Zwischenräume danach horizontal mit Holzbohlen aufgefüllt: So hält letztlich eine Holzwand nachschiebendes Erdreich in Schach.

Die HWP-Gruppe hingegen setzt auf ein Verfahren, das mit Massenspritzbeton arbeitet und für massive Sicherheit sorgt: Schlitzwände! Dabei wird in das Erdreich durch reihenweise Bohrsetzungen, Schlitzwandgreifer oder Schlitzwandfräsen ein Graben ausgehoben, der vorläufig mit einer Stützflüssigkeit und letztlich mit Beton verfüllt wird. Danach kann das Erdreich im Inneren der sich so ergebenden, massiven Umwandung ausgehoben werden. Es entsteht eine akkurate Baugrube, die auch die Stabilität der Nachbargrundstücke absichert.

Hangsicherung

Ob Haus, Straße, Eisenbahnstrecke: An ungesicherten Hängen, Böschungen oder unter Felswänden schweben Menschen und Werte in Gefahr – bis man Rutschungen oder Steinschläge dauerhaft ausschließt. Unter den vielen Möglichkeiten einer Hangsicherung – mit Bepflanzungen, Mauern oder Netzen – empfiehlt sich der Schutz aus Rückverankerungen plus stahlbewehrtem Spritzbetonwänden als besonders nachhaltige und sichere Maßnahme.

Bohrer durchdringen die nicht kraftschlüssige, gefährliche Schicht, bis sie mehrere Meter tief in ungestörten, massiven Untergrund hineinreichen. Dort werden dann Stahl-Anker mit Hilfe von Zement-Kartuschen fest und korrosionssicher injektionsverdübelt. Die Entfernung von Anker zu Anker, das sog. „Rastermaß“ auf der Böschungsvorderseite, bestimmen die Vorgaben der Statik. An diesem Anker-Raster werden dann Baustahlmatten als Bewehrung befestigt. Fehlt noch eine angemessen starke Schicht von Massenspritzbeton – und Fels oder Erdreich hat einen sichernden, massiven Betonüberzug, unter dessen Schutz sich Wirtschaft und Menschen gefahrlos bewegen und entfalten können.